Wann, wenn nicht jetzt...

... ist es Zeit für alles, was das Leben wirklich reicher macht? Für ein gelebtes, lässiges Selbstverständnis von Frauen, die sich mit + – 50 wohler, entspannter und besser fühlen als je zuvor – und genau das ausstrahlen. BeFifty ist der Blog von Beate, eine dieser erfolgreichen Frauen – mit sehr konkreten statt allgemeinen Profi-Tipps und Themen rund um Fashion / Beauty / Travel. Also los: Like to BeFifty.

 

 © Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

© Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

Insel Skye - dem Himmel ganz nah

Insel Skye - dem Himmel ganz nah

Es gibt Orte, die man nie vergisst. Dazu zählt für mich die Insel Skye im Nordwesten Schottlands.

Was ist das Besondere an der "Isle of Skye"? Das Licht - es ist ganz warm, fast wie durch einen Filter verstärkt. Auf der gesamten Insel herrscht eine spezielle Lichtstimmung.  

Die schottische Insel Skye liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Moskau. Das hat mich überrascht, denn das Klima ist völlig anders. Viel milder als in Russlands Metropole, trotz des wilden Alantiks. Die Ursache dafür ist der Golfstrom. 

Auf der Insel Skye wirkt alles ein wenig wie konzentriertes Schottland. Hier ist die Landschaft noch grüner, es gibt noch mehr Regen (der nicht stört), der Atlantik ist noch aufbrausender, die Landschaft ist sehr speziell und alles ist noch ein bisschen mehr "very british".  

Die Küste ist rau, abgeschieden und spektakulär. Bei starkem Wind kann man die salzhaltige Luft beinahe schmecken und auf den Lippen bildet sich (gefühlt) eine kleine Salzkruste. 

Die Insel ist geprägt von einer unfassbaren Landschaft, von einer Weite und Natürlichkeit, wie ich sie in dieser Form in Europa noch nicht gesehen habe. Nachts ist es außerhalb der Städte sehr dunkel. Selten habe ich einen vergleichbaren Sternenhimmel gesehen. Da kann man auch locker auf das schwache Netz verzichten. Zu 90% hatten wir keinen Empfang auf der Insel - nicht mal Telefon (von Internet ganz abgesehen). Aber wozu braucht man ein Netz, wenn einem der Himmel alles bietet, was man man zum Glücklichsein benötigt!? 

Taktgeber auf der Insel sind die Schafe. Sie sind überall präsent, beherrschen souverän den Linksverkehr, tauchen oft unverhofft auf der Straße auf und nehmen sich den Platz, den sie haben möchten. Und somit bringen sie auch in den Straßenverkehr das Gefühl, das auf der ganzen Insel zu spüren ist: Zeit spielt keine Rolle. Und das tut gut!

 

Noch Fragen? Schreibt mir gerne. Ansonsten kann ich Euch nur empfehlen: auf nach Schottland! Packt Eure Gummistiefel und Regenjacken ein und genießt einen ganz besonderen Ort. 

 

Eure Beate 

P.S. Die Reisefakten findet Ihr am Ende des Posts. 

Wie immer habe ich bei meinen Reisefotos keinen Filter benutzt. Schottland pur. Zusätzliche Dramatik braucht die Insel nicht.  

 

 

Schottland Isle of Skye UK Reiseblog

Sligachan

 

Schottland Reiseblog Isle of Skye
Schottland Isle of Skye UK Reiseblog
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Isle of Skye Schottland Reiseblog
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Eilean Donan Castle

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog
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Und plötzlich war sie da, die Sonne. Und ein Mann im Schottenrock ... 

 

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog
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Für ein gutes Foto steige ich auch mal auf und über Zäune. 

 

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Kilt Rock

 

Kilt Rock

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog
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Stenscholl. Mein einziger Tag ohne Gummistiefel. Nass bin ich dann trotzdem geworden - in einem unbeobachteten Moment hat mich eine Welle am Meer erwischt. Nass bis zu den Oberschenkeln. 

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog

Balmacqueen - Sommertag in Schottland. Gummistiefel aus und die Kombination Daunenmantel/Regenmantel wurde durch meine Barbour-Jacke ersetzt. Sommerkleidung muss sein, auch auf Schottland. 

 

 

Neist Point 

Auf dem Weg zum Leuchtturm. Mein iPhone hat mir anschließend berechnet, dass ich insgesamt 35 Stockwerke gelaufen bin. Natürlich wieder mit Gummistiefeln, meinen besten Freunden. 

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog

Neist Point

 

Leuchtturm am Neist Point.

 

Isle of Skye Schottland Reiseblog Galloway

Galloway -  nach sechs Tagen Suche ist mir am letzten Tag endlich eines begegnet. Leider war es nicht besonders kooperativ, was das Fotomotiv anging. Es hat sich einfach nicht bewegt, keinen Zentimeter. Macht nichts, ich war trotzdem verliebt in das schöne Tier, das so aussah, als hätte es der schottische Fremdenverkehr genau dort platziert. 

 

Fakten: 

Unser Hotel auf der Isle of Skye: Duisdale House, very british, kein Netz, unfassbar leckeres Essen und der erste gute Kaffee auf Schottland. Ein sehr schöner Ort zum Wohnen und Wohlfühlen. 

Unsere Kneipe: Bar Am Praban, eigener Whiskey, Essen war top, frisch aus dem Wasser und in der Kneipe am Kamin serviert. Und wie überall auf der Insel: extrem freundliche und entspannte Gastgeber. 

Unsere Reiserouten: 

Tag 1: 163 Meilen, von Loch Lomond nach Isle of Skye.

Isle of Skye Schottland Reiseroute

 

 

Tag 2: 116 Meilen, Duisdale Hotel an die Nordspitze der Isle of Skye.

Isle of Skye Route Schottland

 

Tag 3: 123 Meilen, Duisdale House an die Westspitze der Isle of Skye.

Schottland Isle of Skye

Anreise: Edinburgh oder Glasgow. Ab München gibt es sehr günstige Flüge mit Easy Jet (die Airline, die genau das hält, was sie verspricht:  alles easy, alles gut). Würde ich wieder fliegen. 

Kleidung: Schottland kennt kein Mittelmaß, auch in Bezug auf das Wetter. Es gab Tage, da hat es von morgens bis abends geregnet. Durchgehend. Im August. 

Da hilft nur eins: Regenjacke an und Daunenmantel drunter. Beides habe ich bei Uniqlo in Berlin gekauft und es war der perfekte Kauf, da man beide Teile kompakt in den Koffer packen kann.  Der Regenmantel ist zudem aus einem Hightech-Material und wunderbar dehnbar. 

Hier die Links zu den Produkten: 

Daunenmantel

Regenjacke

Eine Kapuze ist übrigens eine sehr gute Wahl für Schottland, da man die Hände zum Fotografieren frei hat. 

 

  Nicht vergessen: Rain is just confetti from the sky! 

Nicht vergessen: Rain is just confetti from the sky! 

Und natürlich unerlässlich: die Gummistiefel. Gummistiefel sind für Schottland etwas ganz Wunderbares. Man kann völlig befreit durch Matsch laufen.

Auch wenn es nicht regnet - Wasser gibt es überall, meist gut versteckt unter hohem Gras. Und auf der Suche nach dem perfekten Foto steige ich auch mal über Zäune und laufe eine halbe Meile in die Natur. 

Die Gummistiefel habe ich in London gekauft. In meine engere Wahl kamen die Stiefel von Barbour und Hunter - letztendlich sind es die von Barbour geworden. Die weniger hippe Variante, aber vom Sitz einfach viel besser. Der Schaft ist nicht so weit und macht dadurch ein schönes, schmales Bein. Zudem hat er einen Reißverschluss an der Seite. Am Fuß ist er wesentlich schmaler geschnitten und sieht dadurch einfach schöner aus - vor allem mit Schuhgröße 40! 

kb

 Mischas Styling-Video: Ein Klassiker-zwei Looks

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Manchmal MUSS es etwas mehr sein!

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