Wann, wenn nicht jetzt...

... ist es Zeit für alles, was das Leben wirklich reicher macht? Für ein gelebtes, lässiges Selbstverständnis von Frauen, die sich mit + – 50 wohler, entspannter und besser fühlen als je zuvor – und genau das ausstrahlen. BeFifty ist das Online-Magazin von Beate, eine dieser erfolgreichen Frauen – mit sehr konkreten statt allgemeinen Profi-Tipps und Themen rund um Fashion / Beauty / Travel. 

 

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Back in Südafrika & die Frage "Wie kann es eigentlich immer noch Februar sein?”

Back in Südafrika & die Frage "Wie kann es eigentlich immer noch Februar sein?”

Ich bin gefühlt schon seit einem Monat wieder aus Südafrika zurück (obwohl es nur ein paar Tage her ist). Silvester fühlt sich weiter weg an als das Oktoberfest und das Winter Wonderland, das uns diese Woche in München erreicht hat – gibt mir das Gefühl, dass der Februar 250 Tage hat … Höchste Zeit für schöne Südafrika-Vibes.

Back in Mother City - hello Cape Town

Ende Januar bin ich in Kapstadt gelandet und nach knapp 11 Stunden Flug in den südafrikanischen Sommer voller Wärme, Sonnenschein und Helligkeit eingetaucht. Südafrika ist mein stiller Rückzugs- und Sehnsuchtsort, der perfekte Platz, wenn der Winter in Deutschland in den letzten Zügen ist und mir die Kälte und Dunkelheit zu viel wird.

Ich freue mich, heute ein paar Impressionen zu teilen, wie ich Kapstadt erlebe und euch Orte und Plätze in Südafrika zu zeigen, die ich auf meiner Rundreise entdeckt habe. Enjoy!

Saunders' Rocks Beach in Bantry Bay

Meine erste Station nach dem langen Flug ist immer Saunders' Rocks Beach zwischen Bantry Bay und Sea Point in Kapstadt. Dieser Ort strahlt eine wunderbare Leichtigkeit aus und ist besonders in den Abendstunden sehr beliebt. Saunders' Rocks Beach gilt als Geheimtipp für entspanntes Schwimmen, ist bekannt für seine markanten Granitfelsen und seine geschützte Lage mit kleinen Sandbereich.

Entspanntes Schwimmen in Kapstadt? Ist es nicht zu kalt?

Ja, das Meerwasser in Kapstadt ist kalt, und zwar richtig. Die Temperatur liegt im Sommer (November bis März) zwischen 12–18 °C, und das Meer ist wild. Der Benguela-Strom, eine kalte Meeresströmung aus der Antarktis, bringt eisiges Wasser aus antarktischen Tiefen nach Kapstadt. Südwest-Winde verstärken Wellen und Strömungen - ideal für Surfen, weniger für Schwimmer.

Aber Kapstadt weiß sich zu helfen: Ein ikonisches Freibad, Tidal Pools und eine Go Sauna!

Der Sea Point Swimming Pool ist ein ikonischer, öffentlicher Freibad-Komplex direkt am Atlantikstrand in Sea Point, der als einer der schönsten der Welt gilt.

Schwimmen mit atemberaubendem Blick auf Ozean, Table Mountain und Robben Island

Der Pool liegt am Sea Point Pavilion am Ende der Promenade in Bantry Bay, mit atemberaubendem Blick auf den Ozean, Table Mountain und Robben Island. Er nutzt gefiltertes Meerwasser (salzig, minimal chloriert, unheated), hat einen olympischen 50-m-Hauptpool, ein Tauchpool mit Sprungbrett, ist ganzjährig geöffnet und im Sommer bei Locals und Touristen beliebt.

Sehr schöne Alternative: Tidal Pools

Wer lieber im Meer baden möchte, besucht einen der Tidal Pools am Saunders' Rocks Beach und wärmt sich anschließend in der mobilen Go Sauna Cape Town auf. Anschließend Lunch oder Dinner in den Rooftop-Restaurants The Nines und Figo, beide in Laufnähe und wirklich schöne Plätze.

Kapstadt-Tipps auf einen Blick:

Bantry Bay
Mein Lieblingsort zum Wohnen in Kapstadt. Bantry Bay ist ein exklusives, ruhiges Viertel am Atlantik-Seaboard zwischen Sea Point und Clifton, ideal für alle, die individuelle Unterkünfte und gehobene Ferienwohnungen mit Meerblick suchen. Die letzten Jahre habe ich in einem wunderschönen kleinem Boutique-Hotel in Bantry Bay gewohnt.

Clifton Beach
Clifton Beach ist einer der schönsten Sandstrände am Atlantik-Seaboard, zwischen Sea Point und Camps Bay gelegen. Der Strand lässt sich gut zu Fuß von Bantry Bay erreichen (Parkplätze sind rar), und die windgeschützte Sandbuchten unterhalb des Lions Head bestechen mit schneeweißem Sand, kalten Atlantikwellen (12–16 °C) und dramatischen Sonnenuntergängen.
Lunch & Dinner: The Bungalow (direkt am 4th Beach)

Ausführliche Infos zum Lions Head (den man in Kapstadt auf keinen Fall verpassen darf) und meinem Aufstieg zum Sonnenaufgang zeige ich euch hier, News rund um das Museum Zeitz Mocca, den Tafelberg, das Stadtviertel Woodstock und meinem Besuch im Township findet ihr hier.

Neuentdeckung Dinner Woodstock: The Test Kitchen Fledgelings

Ruhige Tage in Hermanus

Hermanus ist mein Ort zum Ankommen und Erholen. Auf der Terrasse sitzen, auf die Lagune schauen, die Wolken beobachten, wie sie ins Tal ziehen, gut essen und beim Wandern neue schöne Ecken entdecken. Mehr mache ich hier nicht und finde es wunderbar. Von Juni bis November kann man in der Region Wale bewundern, das habe ich bisher verpasst, aber es soll ganz wunderbar sein.


Nicht verpassen: Cliff Path

Der Hermanus Cliff Path ist ein berühmter Küstenwanderweg in Südafrika. Er erstreckt sich 12 km entlang der dramatischen Klippen der Walker Bay. Atemberaubende Panoramablicke, Natur pur - ein sehr abwechslungsreicher Spaziergang auch wegen der unfassbar schönen Häuser, die teils ganz nah am Path stehen. Auf der Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten, schwimmen zu gehen (kleine Buchten und Tidal Pools). Mein Tipp: Startet am Grotto Beach und wählt den New Harbour als Endstation.

Gut essen in Hermanus

Dutchies - Ocean View Sushi & Seafood am Grotto Beach
The Rock Hermanus
Manor House
Perlemoen Seafront Restaurant

Reise an einen fast unberührten Ort: De Hoop Nature Reserve

The only Neighbor here is the Indian Ocean

Für Naturliebhaber und Strandläufer: Schöner kann man nicht einschlafen und aufwachen.

Von diesem Platz konnte ich einfach nicht genug bekommen. Ein perfekter Ort, um inmitten der Natur zu sein, ganz viel Privatsphäre zu genießen und viel Zeit mit entspanntem Nichtstun, Wandern und Tiere beobachten zu verbringen.

Definitiv Kategorie Seh(n)suchtsort

Inmitten einer grünen, einzigartigen Natur mit Blick auf den Indischen Ozean und die Dünenausläufer. Das De Hoop Nature Reserve ist Wellness für die Augen und ein Sehnsuchtsort. Bitte beachten: Um die wenigen Unterkünfte im De Hoop Nature Reserve zu erreichen, muss man ca. 1 Stunde auf einer Schotterpiste fahren. Empfehlung für diese Tour: 4x4-Antrieb und ein SUV.



Warum ich nicht müde werde, die Big Five in der Natur zu erleben

Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel sind die Big Five. Mit etwas Geduld darf man sie alle auf einer Safari erleben. Südafrika ist besonders durch hohe Tierdichte, exzellente Infrastruktur und Vielfalt bekannt. Die Parks und Reservate unterscheiden sich jedoch markant in Lage, Exklusivität und Erreichbarkeit. Für mich stand im Vordergrund, dass mein Ziel bequem per Auto von Kapstadt erreichbar ist. Ebenso wichtig: intime, geführte Drives in Gruppen von maximal 6–8 Personen mit Offroad-Abenteuern und nächtlichen Touren. Dieses Jahr fiel meine Wahl erneut bewusst auf eine malariafreie Oase des Naturschutzes - und es war für mich der perfekte Platz.

Weit mehr als “nur” Big-Five-Sichtungen

Für mich verkörpert eine Safari vor allem pure Naturverbundenheit: Genießen, Abwarten, Loslassen. Einfach im Jeep sitzen, den Wind spüren, die Wildnis atmen. Manchmal auch geduldig verweilen, bis die Temperaturen sinken und der Leopard endlich aus dem Busch tritt. Das ist für mich die Big 5-Magie, für die es sich lohnt morgens um 4 Uhr aufzustehen und abends staubbedeckt, in Decken gehüllt, erschöpft, doch erfüllt wieder in die Lodge zurückzukehren. Weit weg vom Trubel hektischer Drives und Massentourismus – dafür ganz nah an der natürlichen Tierwelt.


Franschhoek: Französischer Charme im Herzen der Winelands

Franschhoek ist mein kleines Juwel der Kapregion. Nur 45 Minuten nördlich von Kapstadt, begeistert es mit hugenottischen Weingütern und blühenden Lavendelfeldern. Hier verschmilzt französischer Flair mit südafrikanischer Leidenschaft – mein Geheimtipp für intime Winelands-Momente.

Gut essen in Franschhoek

Chefs Warehouse
La Motte Weingut

Entspannt schlafen in Franschhoek

Franschhoek Hotel

Ich freue mich riesig, wenn euch „Südafrika“ verzaubert. Klickt euch auch in die Artikel meiner letzten Reisen – dieses Land schenkt unvergessliche Momente. Eure Beate

alle Fotos: © Beate Finken

Vorsichtig, aber unterwegs…

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Nix erlebt. War auch schön.

Nix erlebt. War auch schön.