Wann, wenn nicht jetzt...

... ist es Zeit für alles, was das Leben wirklich reicher macht? Für ein gelebtes, lässiges Selbstverständnis von Frauen, die sich mit + – 50 wohler, entspannter und besser fühlen als je zuvor – und genau das ausstrahlen. BeFifty ist der Blog von Beate, eine dieser erfolgreichen Frauen – mit sehr konkreten statt allgemeinen Profi-Tipps und Themen rund um Fashion / Beauty / Travel. Also los: Like to BeFifty.

 

 © Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

© Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

Niemals windstill, aber ein ganz besonderes Erlebnis

Niemals windstill, aber ein ganz besonderes Erlebnis

Hamburg im Sommer kann ja jeder. Ich war im Dezember da und habe mir den Wind so richtig um die Ohren wehen lassen. Und ganz ehrlich, so eine Kälte kenne ich aus München nicht. Gerade in der Hafencity, die ja leider immer noch ein wenig synthetisch ist, pfeift der Wind deutlich stärker als im restlichen Hamburg und lässt das Ganze noch ein paar Grad kälter erscheinen. 

Umso schöner, wenn man ein Hotel hat, das einem Wärme und Geborgenheit gibt. Vergesst Udo Lindenberg und sein Hotel Atlantic - meine erste Wahl in puncto Schlafen und Wohlfühlen ist im außergewöhnlichsten Bau Hamburgs untergebracht. Meiner Meinung nach der sensibelste Beitrag zur Hafencity, auf ehemaligen Kaimauern gebaut und somit mit ganz viel Tradition ausgestattet.  Hier ist ein Stück Hamburger Geschichte zu finden, der Altbau ist geprägt vom Tee- und Kakaohandel. Verpackt und neu erfunden im funkelnden Glasgebirge der Architekten Herzog & de Meuron. 

Spätestens jetzt dürfte klar sein, wovon ich rede: vom "The Westin Hamburg", beheimatet im neuen Wahrzeichen der Stadt Hamburg, der Elbphilharmonie

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Und um es vorwegzunehmen, es hält alles, was es verspricht und was darüber in der Presse zu lesen war und überrascht zusätzlich mit vielen Kleinigkeiten, die einen perfekten Aufenthalt ausmachen. Hier ruht man sich nicht am Alleinstellungsmerkmal "Elphi" aus. Hier wird ein ganz besonderes Konzept gelebt und konsequent durchgezogen.

Das Hotel lässt keine Wünsche offen. Es hat 244 Zimmern und 39 (!) Suiten. Die Lobby liegt in der 8. Etage, hier ist der zentrale Treffpunkt, der Übergang zur Plaza und seiner Panorama-Außenterrasse in 37 Meter Höhe. Die Zimmer befinden sich in der 9.-20. Etage. Außerdem beherbergt es ein hervorragendes Restaurant, eine schöne Bar, einen Fitnessbereich der Extraklasse und einen Pool mit 20 m Bahnenlänge und Blick auf Hamburg, eingebettet in historische Kaimauern. In den ehemaligen Ladeklappen des Kaispeichers sind Loggien untergebracht und man kann nach der Sauna Frischluft schnappen.

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Der erste Blick ins Zimmer: Der Designer Tassilo Bost zitiert in der Innenausstattung der Hotelzimmer die Wellen und den Hafen. Gut und sehr sehr geschmackvoll macht er das, mit ganz vielen tollen Details.

Aber ganz ehrlich, das geht beinahe unter, wenn man zum ersten Mal das Zimmer betritt.  

Der Blick wird magisch ganz woanders hingezogen: Die bodentiefe Fensterfront und der fantastische Ausblick auf den Hafen stehen im Fokus. Man ist wirklich ganz nah dran. Stehen und staunen. Noch einmal Kind sein, das, was um einen herum passiert, vergessen, sich der Zeit hingeben! Containerschiffe in Miniaturgröße betrachten, den rauen Hafen sehen mit seinen rauchenden Schloten, Fernweh und Weite spüren. 

Auf den zweiten Blick entdeckt man dann die vielen wunderbaren Details, die ein wirklich durchdachtes und besonderes Hotelzimmer ausmachen. Wenn Ihr auf die Bilder klickt, seht Ihr einige davon. 

Natürlichkeit,  Nachhaltigkeit und das gewisse Etwas: Das Interieur ist sehr clean und von einem geradlinigen und ruhigen Design geprägt. Sand, Luft und Wasser sind prägende Elemente, und die möchte ich auch spüren, wenn ich in Hamburg bin. Nachhaltigkeit ist im gesamten Haus ein großes Thema. Ein weiteres Highlight im Zimmer: das „Bullaugenfenster“, das in die  chromglänzenden, geschwungenen Fensterpfosten eingebaut ist. Geschickt versteckt, sorgt das Fenster nicht nur für Frischluft, sondern liefert auch den perfekten Sound zum Hafen.

Fenster auf und Spot an: für den satten Klang von Schiffshorn und Co.

Hamburg The Westin Hotel Reiseblog BeFifty
The Westin Hamburg Elbphilharmonie Reiseblog BeFifty
Elbphilharmonie Hamburg Hotel Westin Reiseblog BeFifty
Hafen Hamburg Blick aus dem Westin Hamburg Reiseblog BeFifty

Mein Tipp: Bei der Zimmerauswahl unbedingt "Hafenblick" wählen. Der ist unbezahlbar. Vor allem wenn man nicht aus dem Norden bzw. von der Küste kommt. Ich habe viel mehr Zeit auf der Couch vor den wunderschönen, bodentiefen Fenstern verbracht als geplant. 

The Westin Hamburg Reiseblog BeFifty Hotel

 

Spa-Bereich der Superlative: längster Hotelpool Hamburgs, mit direktem Blick auf die Elbe. 

The Westin Hamburg Spa Bereich BeFifty Reiseblog

Die Fassade und die Hafencity: Die Fassade des Gebäudes ist einmalig. Ich konnte nicht einordnen, woran sie mich erinnert. Während meines Aufenthaltes hat sich meine Meinung auch immer wieder geändert: eine Welle, eine Klippe, ein Gebirge oder einfach ganz banal ein Schiff? Insgesamt 10.000 verspiegelte Paneele sorgen für Effekte, die sich je nach Licht und Tageszeit ändern. 

Hamburg Elbphilharmonie The Westin Hamburg Reiseblog BeFifty
Hamburg Elbphilharmonie The Westin Hotel BeFifty Reiseblog
Hamburg The Westin Elbphilharmonie BeFifty Reiseblog
Elbphilharmonie Hamburg The Westin Hotel Reiseblog BeFifty
Hamburg Elbphilharmonie Hotel Westin Hamburg Reiseblog BeFifty

Tipps für Hamburg: Ich kam wegen der Elbphilharmonie, die allein schon eine Reise wert ist. Ansonsten Konzert im Mojo Club, Sushi satt bei Henssler & Hennssler und die wunderschöne Hotelbar "The Bridge Bar" im "The Westin Hamburg". War alles wunderbar, einfach unten auf die Gallerie der Bilder klicken, dann bekommt Ihr einen Eindruck. 

Ich komme wieder und dann entdecke ich den Rest und teile ihn mit Euch. 

Ihr habt meinen Post zur Elbphilharmonie verpasst? Schaut mal hier

Eure Beate

 

P. S.: Die Nordsee ist übrigens auch ein tolles Ziel im Winter. Schaut mal hier

kb

 

 

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