Wann, wenn nicht jetzt...

... ist es Zeit für alles, was das Leben wirklich reicher macht? Für ein gelebtes, lässiges Selbstverständnis von Frauen, die sich mit + – 50 wohler, entspannter und besser fühlen als je zuvor – und genau das ausstrahlen. BeFifty ist ein Blog von drei dieser erfolgreichen Frauen – mit sehr konkreten statt allgemeinen Profi-Tipps und Themen rund um Fashion / Beauty / Travel.  Also los: Like to BeFifty.

Beate (Travel), Vanessa (Beauty) und Mischa (Fashion) (v.l.n.r.)

Die Lage ist ernst. Sehr ernst.

K1 und K2 räumen in ihren Zimmerr herum und bald schon kehrt Ruhe ein und die Stille der Nacht breitet sich über unser Haus.

Ich wünsche Arthur in einem kurzen Telefonat einen schönen Tag am anderen Ende der Welt. Die Kontoauszüge habe ich verdrängt. Ich kann und will das jetzt nicht ansprechen. Ich krieche in mein flauschiges Bett, das dank neuester Wasserbetten-Technik unter mir wabert und gluckst und mich sanft ans Meer und ins wunderbare Land der Träume entführt.

Zuerst sehe ich in diesem Traum Athur. Mit stolzer Brust und einer jungen Frau im Arm spaziert er am Strand von Cape Rihanga im Norden Neuseelands. Ich hingegen stehe oben an den Klippen und die Arme von Felix halten mich umschlungen. Gerade als ich darüber nachdenke, diesen gut aussehenden Mann vielleicht doch zu küssen, kommt röhrend ein alter Ford Mustang zum Stehen und mein Vater steigt aus dem Wagen. Ernst blickte er mich an: „Bist du dir dessen ganz sicher?“

Ich schrecke hoch und höre es wieder: „Bist du dir ganz sicher“. „Ja, ich habe es doch gestern noch im Bad liegen sehen.“ Was geht hier vor? Annalena dunkle Mähne taucht in der Schlafzimmertür auf. „Mama, Lucas sucht sein Sweatshirt und ich meine Jeans. Die lagen doch gestern noch im Bad.“ 

„Kinder, eure Schränke sind voll. Es wird sich irgendetwas finden, damit ihr nicht nackt in die Schule müsst. Der Rest ist in der Wäsche.“ 

Annalenas Augen weiten sich zu erschreckender Größe und ihr Mund bleibt offen aber tonlos. „Untersteh dich junge Dame, mir jetzt eine Szene zu machen.“ 

Mit der Gelassenheit, die nur eine Teenagermutter hat, höre ich mir Töchterchens Vortrag zu modischen Besonderheiten bestimmter Jeans-Marken an. Ich frage mich im Stillen, wie ich meine Jugend mit nur einer Jeans überleben konnte! Das würde für immer ein Rätsel bleiben. Mit dem Gefühl, eine Rabenmutter mit fehlendem Modebewusstsein zu sein, scheuche ich die Brut ins Leben hinaus.

Demnächst geht es weiter mit "Ich hänge lose in der Zeit.". 

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