Wann, wenn nicht jetzt...

... ist es Zeit für alles, was das Leben wirklich reicher macht? Für ein gelebtes, lässiges Selbstverständnis von Frauen, die sich mit + – 50 wohler, entspannter und besser fühlen als je zuvor – und genau das ausstrahlen. BeFifty ist der Blog von Beate, eine dieser erfolgreichen Frauen – mit sehr konkreten statt allgemeinen Profi-Tipps und Themen rund um Fashion / Beauty / Travel. Also los: Like to BeFifty.

 

 © Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

© Foto: Johanna Link / Donna Magazin 

Die Welt ist nicht immer bunt..

Die Welt ist nicht immer bunt..

... aber jeder von uns kann sie etwas bunter machen. 

Ende Oktober war ich in der VHS München. Es hat mich Überwindung gekostet, weil mein Tag vollgepackt war mit vier Terminen in drei Stadtvierteln, zwei Tage vor meinem Kurzurlaub in Südtirol. Gedanklich war ich schon auf dem Sofa, statt mir im Feierabendverkehr mitten in der Stadt einen Parkplatz zu suchen. 

Heute bin ich froh, dass ich meinen Schweinehund überwunden habe, denn dieser Abend war mit der Gehaltvollste, den ich in den letzten Monaten erlebte habe.

Die Frage ist auch: Wer bringt mich "Fashionista" und eher leichtfüßigen BeFifty zu einer Veranstaltung im Rahmen des "Klimaherbst 2017"? Es war Geli vom Blog wieschöndubist. Geli ist ein richtiges "Ruhrpott-Kind" - mit dem Herz am richtigen Fleck spricht sie Klartext. Und wenn Geli Dreier mich schickt, dann hat das einen Grund, und in diesem Fall auch einen Namen:  

Martin Steffen, bekannter und renommierter Fotograf, ehemaliger Assistent von Jim Rakete, Preisträger des Reinhart-Wolf-Preises für junge Fotografen. Eine ganz feine Seele, das zeigt sich schnell, wenn man seine Homepage öffnet. Martin ist ein Menschenfotograf, und er fängt mit einer sehr speziellen Nähe das Schöne und auch die Schwere des Lebens ein.

An diesen Abend hat Martin Bilder aus Haiti gezeigt, die mir mitten ins Herz gingen und die mich körperlich geschmerzt haben: hungernde Kinder, die im Müll wühlen; Männer, die Altreifen abfackeln, um Aluminium einzuschmelzen zu können ... Aber auch Bilder, die Hoffnung machen und die die Energie und die Kraft des Landes zeigen. Zum Beispiel eine Frau, die mit einem Mikrokredit einen kleinen Haushaltswarenladen eröffnet hat und so versucht, sich eine Existenz aufzubauen.

Martin Steffen fotografiert nicht nur auf Haiti, er hilft auch. Im Rahmen eines wunderbaren Projektes nutzt er seine Zeit und sein Können, um Geld für sein Herzensprojekt zu sammeln, mit dem er Kindersklaven auf Haiti unterstützt. Viele von ihnen leiden unter seelischer und körperlicher Gewalt, bis hin zu sexuellem Missbrauch. Details findet Ihr hier.

Über 120.000 Euro hat er bereits durch seine "Hochzeitsaktion" gesammelt. Das Prinzip ist einfach: Er fotografiert eine Hochzeit und spendet das gesamte Honorar an sein "Kindersklaven-Projekt". Schaut Euch den kurzen Film an, der alles erklärt und Euch eindrucksvolle Bilder zeigt:

 

Schätzungsweise 300.000 Kindersklaven – oft nicht älter als fünf Jahre – gibt es auf Haiti. Die Eltern müssen sie weggeben, weil ihnen das Geld zum Überleben fehlt. Hunger, Gewalt und Missbrauch sind Teil des Systems. Hier ein Artikel aus der ZEIT, der die Situation gut beschreibt.  

Das Beste ist aber, dass keiner von uns erst heiraten muss, um den Kindern auf Haiti zu helfen. Spendet einfach eine beliebige Summe auf das Konto der adveniat. Jeder Euro ist willkommen und hilft. 

Spendenkonto:

Bischöfliche Aktion Adveniat

IBAN: 
DE03 3606 0295 0000 0173 45

GANZ WICHTIG: Im Feld "Anmerkung" den Verwendungszweck "Kindersklaven Projekt Haiti / Hochzeitsprojekt Martin Steffen" vermerken. Nur dann wird es zielgerichtet für sein Projekt verwendet. 

Erzählt der Welt von diesem großartigen Projekt und macht es mit uns zusammen größer. Teilt den Film unter den Verliebten, die noch auf der Suche nach DEM Hochzeitsfotografen sind. Eine bessere Wahl kann man nicht treffen. 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mit uns "Kindersklaven Haiti" (das Wort schmerzt schon beim Schreiben ...) unterstützt und diesen Kindern ein Stück normales Leben ermöglicht. 

Denn immer daran denken: Die Erde ist rund, es kommt alles zurück. 

 

Eure Beate 

 

Das ist Jessica, sie ist neun und ein Restavek, ein Kindersklave. Ihre Geschichte ist grausam. Als Strafe für einen Happen Essen, den sie vom Tisch genommen hat, wurden ihr von ihrer Besitzerin die Hände zusammengebunden und mit kochendem Wasser verbrüht. Jessica wurde von Ordensfrauen aufgenommen, die in ihrer Arbeit von Adveniat unterstützt werden. Sie lebt heute bei Adoptiveltern und geht zur Schule

Haiti Kindersklaven Martin Steffen

©Martin Steffen

Hier noch ein paar Fakten zu Haiti: 

Haiti ist das Land, das am stärksten vom Klimawandel betroffen ist. Zunehmende Trockenheit, Abholzung und die damit verbundene Bodenerosion verstärken die Situation. Parallel leidet das Land bis heute unter Ausbeutung und dem „Erbe imperialistischer Unterdrückung“. Daher war es Teil der VHS Serie "Klimaherbst 2017" und dort habe ich Martin Steffen bei einem Vortrag zum Thema "Haiti - ein Land zwischen Klimawandel und Ausbeutung" persönlich kennengelernt. 

kb

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